Buchankündigung
Evolution im Fadenkreuz des Kreationismus
Darwins religiöse Gegner und ihre Argumentation.
Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.
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Reihe: Religion, Theologie und Naturwissenschaft, Bd. 19.
400 S., 66 Abb. (s/w), geb. Preis: 39,90 , ISBN 978-3-525-56941-2
Dieser Sammelband setzt sich anlässlich des Darwin-Jahres kritisch mit Inhalt und Struktur evolutionskritischer Argumentation sowie mit den Hauptvertretern der deutschen Kreationisten und des Intelligent Design auseinander. Die Beiträge richten sich sowohl an interessierte Laien als auch an Biowissenschaftler, aufgeklärte Christen und Publizisten, die sich kritisch mit den Argumenten der Anti-Evolutionsbewegung auseinandersetzen wollen oder müssen. Die Autoren haben sich langjährig mit der Materie beschäftigt, unter ihnen Christina Aus der Au, Andreas Beyer, Hansjörg Hemminger, Thomas Junker, Peter Michael Kaiser, Martin Neukamm, Stefan Schneckenburger und Johannes Sikorski.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite zum Buch:
www.evolution-im-fadenkreuz.info
Mit der Bibel gegen die Evolution
Kreationismus und "intelligentes Design" - kritisch betrachtet.
von H.-J. Hemminger
EZW-Text Nr. 195. Preis: 2,50 zzgl. Porto (um eine Spende wird gebeten).
Bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) ist eine neue 76-seiten starke Broschüre zur Evolutionskontroverse erschienen. Unter dem Titel "Mit der Bibel gegen die Evolution. Kreationismus und 'intelligentes Design' - kritisch betrachtet" legt der Sektenbeauftragte H.-J. Hemminger eine sehr lesenwerte Kritik am Kreationismus und Intelligent Design vor. Scharfsinnig und redegewandt kritisiert der Autor die Argumentationsstrukturen bekannter Evolutionsgegner aus Deutschland und dem US-amerikanischen Raum und spart auch nicht mit Kritik an dem so genannten "evolutionskritischen Lehrbuch" der Studiengemeinschaft Wort und Wissen, deren Wissenschaftsanspruch er ruhig und sachlich und zugleich umfassend und kompetent infragestellt.
Weitere Informationen:
Der Skeptiker 4/2005 zum Thema:
Kreationismus
Die kreationistische Grundtypenbiologie in der Kritik
Die deutschen Evolutionsgegner im Umfeld der Studiengemeinschaft "Wort-und-Wissen" haben sich eine wissenschaftliche Schöpfungsforschung auf ihre Fahnen geschrieben, obwohl sie den selbst gestellten Anspruch nicht einlösen können. Weshalb, das zeigt Martin Neukamm am Beispiel des so genannten Grundtypmodells im Heft 4/2005 der Zeitschrift Skeptiker" (S. 144150). Selbst dann, wenn eine Grundtypforschung in gewissem Umfang möglich sein sollte, ließe sich darauf keine Schöpfungsforschung aufbauen. Denn die kreationistischen Hilfshypothesen sind gerade so gewählt, dass sie ein bestimmte Schöpferbild stützen das es aber gerade zu belegen gilt. Der Beitrag kann an dieser Stelle aufgerufen werden.